Raus in die Welt - SICK präsentiert mit dem outdoorScan3 eine Weltneuheit

Mit dem Sicherheits-Laserscanner outdoorScan3 erobert SICK nun auch die Außenbereiche von Industrieumgebungen. Mit ihm schließt SICK eine weitere Lücke in der Vollautomatisierung industrieller Prozesse und vertieft die funktionierende Mensch-Maschinen-Kollaboration. Eine der ins Auge gefassten Anwendungen ist beispielsweise das sichere und zuverlässige Navigieren von Fahrerlosen Transportsystemen draußen vor den Toren –  trotz Wettereinflüssen wie Sonne, Regen, Schnee oder Nebel. Viele andere sind derzeit in Arbeit und denkbar. Das ist wieder ein Schritt näher an eine reale, sich selbst steuernde Wertschöpfungskette im Sinne von Industrie 4.0. Mit dem Sprung von drinnen nach draußen verschiebt der Hersteller intelligenter Sensorlösungen damit einmal mehr die Grenzen des Machbaren – und das weltweit.

 

Einzigartige Funktionalität bei jedem Wetter

Seine hervorragenden Outdoor-Qualitäten verdankt der outdoorScan3 seiner erhöhten Robustheit gegenüber Sonnenlicht, Regen, Schnee und Nebel. Er nutzt hierfür die neu entwickelte Scantechnologie outdoor safeHDDM®. Dank dieser Technologie arbeitet der Laserscanner bei einer Sonneneinstrahlung mit einer Beleuchtungsstärke bis zu 40.000 lux fehlerfrei. Zudem erkennt der intelligente Software-Algorithmus des outdoorScan3 Regen und Schnee und filtert diese Umwelteinflüsse problemlos aus – Regen beispielsweise bis zu einer Niederschlagsstärke von 10 mm/h. Selbst bei Nebel bis zu einer meteorologischen Sichtweite von 50 m detektiert der outdoorScan3 dank einer speziellen fogSight-Nebelfunktion alle Hindernisse absolut gewissenhaft.

 

 

Schulterschluss: Automatisierte Prozesse drinnen und draußen

Die Produktionskette ist oft nicht auf zusammenhängende Innenräume reduziert. Fahrerlose Transportfahrzeuge, auch AGVs genannt, gehören in vielen Fertigungshallen und um sie herum zum Alltag. Sie transportieren Lasten und sorgen für Nachschub am Band. So ermöglichen Fahrerlose Transportsysteme einen flexiblen und produktiven Warenfluss und stellen eine Schlüsseltechnologie für die Automatisierungskonzepte der Zukunft dar. Der Einsatz dieser Transportsysteme in einem gemeinsamen Arbeitsumfeld von Mensch und Maschine wird aber erst durch Sicherheits-Laserscanner möglich: Sie sichern diese Zusammenarbeit ab und garantieren Personenschutz. Mit dem outdoorScan3 können Fahrerlose Transportsysteme in Zukunft auch Aufgaben im Außenbereich übernehmen – ganz ohne zusätzliche Schutzeinrichtung oder deutlich verlangsamte Geschwindigkeit. Damit schließt der outdoorScan3 eine wichtige Lücke in der Automatisierung industrieller Prozesse.

Der Außeneinsatz stellt Sicherheitssensorik dabei vor größere Herausforderungen als der Einsatz drinnen. In der Halle gibt es keine Beeinflussung durch Witterung und die Licht- und Temperaturverhältnisse verändern sich nicht so extrem. Draußen aber müssen Sensoren sensibel sein, wenn es gilt, schwache Signale zu detektieren, um Personen sicher zu erkennen. Gleichzeitig müssen sie Signale ignorieren, die sie bei ihrer Arbeit stören. Der outdoorScan3 meistert diese Herausforderungen sicher und ist im Temperaturbereich von -25 bis +50°C zuverlässig einsetzbar.

 

 

Vielfältiges Einsatzfeld

Außer zur Absicherung und Navigation Fahrerloser Transportsysteme wird der outdoorScan3 beispielsweise schon bei der Positionierung von Fluggastbrücken eingesetzt. Das Anwendungsfeld des Sicherheits-Laserscanners ist aber natürlich noch sehr viel breiter und zahlreiche Einsatzgebiete sind denkbar, so z. B. in der Landwirtschaft, der Logistik oder auch in Hafenanlagen.

Bei der Entwicklung des outdoorScan3 geht SICK voraus und zeigt seine Innovationskraft. Tatsächlich setzt SICK mit dem outdoorScan3 auch Maßstäbe für die Rechtslage. Denn die Frage der Sicherheit für den Außenbereich musste durch eine völlig neue Norm allgemein gültig beantwortet werden. Diese international gültige Norm IEC 62998 wurde von SICK initiiert und in einem internationalen Konsortium erarbeitet. Sie tritt voraussichtlich zu Beginn 2019 in Kraft. Dann kann ebenfalls ab 2019 der outdoorScan3 die Sicherheit weltweit nach draußen bringen.

Weiterführende Informationen zur Absicherung mobiler Plattformen unter www.sick.com/mobile-platforms

ÜBER DEN AUTOR

Torsten Rapp leitet den Bereich „Sichere Laserscanner“. Bereits 1997 stieg er als Produktmanager bei SICK ein. Zuvor war der Diplomingenieur im Produktmanagement für Investitionsgüter in Forschung und Industrie tätig.