Bessere Prozesse für weniger Kosten

Für das Unternehmen Industrieservice Schach zahlt sich die Zusammenarbeit mit SICK als One-Stop-Supplier technologisch und wirtschaftlich aus. In den Membranfilter-Wickelmaschinen des Nürtinger Unternehmens kommt modernste Sensortechnik zum Einsatz – unter anderem hochpräzise Dicken- und Positionssensoren, optoelektronische Detektions- und rotative Wegmesssensoren, integrationsfreundliche Druck- und Temperaturfühler sowie sicherheitszertifizierte Schutztürschalter und Lichtvorhänge.    

 

In den Membranfilter-Wickelmaschinen von Schach kommt modernste Sensortechnik zum Einsatz.

 

Cleverer „Schach“-Zug: Sensorperformance rauf, Sensorikkosten runter

Was ein breites und technologisch innovatives Sensorportfolio der Automatisierungs- und Sicherheitstechnik bewirken kann, zeigt sich an den Maschinen und Anlagen zur Fertigung tubulärer Membrane von Industrieservice Schach : „Mit Hilfe von SICK konnten wir nicht nur einige Applikationen in der Maschine technisch besser lösen, sondern auch durch eine bessere Produktauswahl den Sensorikkostenanteil der Maschine insgesamt um etwa 75 Prozent reduzieren“, erklärt Hans Schach, der Inhaber des Unternehmens. „Da ist die neue Sicherheitstechnik noch nicht berücksichtigt. Zudem kommt jetzt alles aus einer Hand. Die Beratung erfolgt dementsprechend ganzheitlich für alle Automatisierungsfunktionen der Maschine, ermöglicht zum Teil wesentliche Optimierungen und reduziert die liefertechnischen Risiken deutlich.“ Die Zuverlässigkeit der Sensoren ist für ihn ein weiterer entscheidender Pluspunkt, denn die Herstellung von tubulären Filterelementen, wie sie beispielsweise zur Trübstofffiltration in der Abwasserbehandlung oder in der Getränkeherstellung eingesetzt werden, ist ein Prozess mit höchsten Ansprüchen an die Qualität des Endproduktes.

 

Eyüp Ergün (links) und Hans Schach (rechts)

 

Beim Hersteller der Filterelemente für die Prozessanlagen werden etwa 380 Filter-Tuben mit fünf Millimeter Durchmesser bündelweise in 10“-Rohre aus GFK eingebracht. Wenn nur ein Tubus dabei defekt ist, ist das gesamte Cross Flow-Filtermodul nicht funktionsfähig und damit Ausschuss. „Daher legt Schach neben der automatisierten Fertigung der Tuben auch auf eine automatisierte und dokumentierbare Qualität der Maschinenprozesse und des fertigen Endproduktes Wert“, so Eyüp Ergün, Vertriebsaußendienst bei SICK. Besonders kritisch sind zum Beispiel die Einhaltung einer konstanten Vliesstärke oder auch die präzise Regelung von Druck und Temperatur beim Polymerauftrag. Neben der möglichen Integration von Berstdruck- oder Zug-Prüfständen kommt daher verschiedenen Sensoren schon im Prozess eine qualitätssichernde Funktion zu. Gleichzeitig gilt es, verschiedene Detektions-, Positionier- und Messaufgaben zu lösen, die eine automatische Anpassung der Maschine an das zu fertigende Produkt ermöglichen – so dass am Ende fast ein Dutzend Sensoren unterschiedlicher Wirkprinzipien und Funktionen in der Maschine zum Einsatz kommen.

 

                    

Zur Detektion der Materialstärke kommen Displacementsensoren der Produktfamilie OD Mini zum Einsatz.

 

Membranfiltertechnik fit für weitere Innovationen

Die Maschinen und Komplettanlagen zur Fertigung tubulärer Membranen von Industrieservice Schach stoßen in der Abwassertechnik auf großes Interesse. Innovative und zugleich intelligent eingesetzte Sensortechnik gewährleistet nicht nur eine technisch und wirtschaftlich effiziente, sondern auch qualitativ hochwertige, dokumentier- und nachvollziehbare Produktion von Filterelementen. Zudem hat das Nürtinger Unternehmen bereits zwei wichtige Zukunftsthemen im Visier: zum einen die Umsetzung einer Schichtdicken-Innenmessung in den Tuben, die das Qualitätskonzept vervollständigt; und zum anderen die Verarbeitung neuer Polymere zu Membranen, mit denen erstmals auch Hormone und Antibiotika aus Abwässern herausgefiltert werden können. Die passende Maschinentechnik – mit der technisch und wirtschaftlich optimalen Sensorik – steht zur Verfügung und muss nur noch adaptiert werden.

ÜBER DEN AUTOR

Als Leiterin des Bereichs Communication ist Ute Hofmann bei SICK verantwortlich für die externe und interne Kommunikation. Im Fokus stehen dabei besonders die Digitalisierung und Industrie 4.0. Diese Entwicklungen bedeuten für das Unternehmen und sein Umfeld nicht nur einen technologischen, sondern auch einen kulturellen Wandel, der kommunikativ begleitet werden muss. Ute Hofmann ist seit 2016 bei SICK tätig.